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erdnomadin in Sibirien: erste Woche Irkutsk, erster Ausflug zum Baikal

Veröffentlicht am 09.06.2018

Nach Sankt Petersburg 2016 hat die erdnomadin jetzt Irkutsk zum Russisch lernen ausgesucht.

Irkutsk in Sibirien hat 600.000 Einwohner, fünf Universitäten, mehrere Theater und viele alte russische Holzhäuser. Stil, Kultur und Bildung brachten die Dekabristen aus St. Petersburg.

Diese adeligen Offiziere hatten 1825 gegen den Zar revoltiert und waren als Zwangsarbeiter nach Sibirien verbannt. Das Dekabristen-Museum zeigt, wie sie mit den mitgekommenen Frauen russisch-heimelig in stilvollen Holzhäusern lebten.

Gleich am dritten Schultag wird ein Ausflug zum Baikal-See angeboten. Da ist die erdnomadin natürlich dabei. Zu viert fahren wir gen Osten, 70 km die Angara entlang, den einzigen Abfluss des Baikal-Sees.

Am Baikal sehen wir die schneebedeckten Berge an der östlichen See-Seite, das superklare Wasser mit dem vielfarbigen Kiesgrund, die Birken-Lärchen-Wälder außenherum. Wir verstehen gleich, warum dieser einzigartige See Einheimische wie Touristen fasziniert. Nach Museums- und Marktbesuch gibt's Picknick am Baikal-Strand mit leckerem, geräucherten Omul.

Weil's so schön war, fährt die erdnomadin morgen wieder zum Baikal. Diesmal auf Sonntagsausflug mit der Transsibirischen Eisenbahn, Boot und Bus zurück. Mehr dazu demnächst.

Hier die Bilder der ersten Woche in Sibirien...