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Hurra, endlich wieder unterwegs! Wir grüßen dich aus Mexiko

Veröffentlicht am 06.12.2018

Unser Reisegefährt Ursus hat wieder brav bei Mexico City gewartet. Nach neun Monaten sprang er sofort an und wollte los.

Ein erster Ausflug führt uns zum größten Aquädukt Lateinamerikas bei Tepotzotlán.  

Wir fühlen uns in Mexiko gleich wieder wie zuhause und freuen uns auf unsere Abschiedstour bis Februar.

Wie berichtet will dann unser neues Gefährt in Deutschland ausgebaut werden.

Jetzt wünschen wir dir erst mal eine schöne Weihnachtszeit!

Neues erdnomaden-Projekt: Weit gen Osten mit leichtem Reisegefährt

Veröffentlicht am 19.09.2018

Foto: uaz.ruFoto: uaz.ruZurzeit sind wir noch in Franken, aus familiären Gründen. Die Reisepläne für den Sommer mussten wir um ein Jahr verschieben.

Aber wir haben ein neues Projekt: Von Europa immer weiter gen Osten mit einem superleichten, geländegängigen Reisegefährt.

Im Juni war die erdomadin in Sibirien. Am schönsten ist es abseits der befestigten Straßen. Aber die Wellblech-Pisten und die matschigen, verwundenen Wege durch wurzelige Wälder in der Taiga sind speziell. Hier eignen sich die robusten 4x4-UAZ-Busse ohne technischen Schnickschnack. Bei Bedarf repariert sie jeder Schrauber. Es gibt sie seit 60 Jahren.

Wir haben eine Jubiläumsausgabe bestellt und richten den UAZ im Frühjahr als Camper ein. Dann kann er sich im Sommer im östlichsten Europa beweisen. Toi, toi, toi! Verteilt über mehrere Sommer soll er uns durch Zentral- und Nordasien zum Pazifik bringen.

Mit etwas Wehmut trennen wir uns von unseren bewährten, aber für Nordasien etwas schweren Reisegefährten. Sir (Europa) ist schon verkauft. Im Februar 2019 geben wir Ursus (Amerika) ab...

Zuvor, ab Dezember 2018, fahren wir Ursus auf Abschiedstour durch Mexiko. Bis dann!

Das 'heilige Meer' Sibiriens: Der faszinierende Baikalsee

Veröffentlicht am 19.06.2018

Der Baikal ist das 'heilige Meer' der Burjaten. Die mongolische, früher nomadisch lebende Urbevölkerung ist heute sesshaft. Ihr Schamanen-Kult wird noch gepflegt, vermischt mit Buddhismus und Christentum.

Der Baikalsee ist 25 Millionen Jahre alt und bis zu 1642 Meter tief. Er umfasst die weltweit größte flüssige Süßwassermenge, ein Fünftel des gesamten Süßwassers der Erde.

Von den 2.500 Tier- und Pflanzenarten sind zwei Drittel endemisch, auch die Süßwasserrobbe 'Nerpa'. Der Baikal ist UNESCO-Weltnaturerbe.

Das Wasser des Baikalsees ist sehr sauber. Es wird von Flohkrebsen auf natürliche Weise geklärt. Als Trinkwasser ist es der erdnomadin auf dem Wochenendausflug zur Insel Olchon bestens bekommen.

Die Exkursion auf Olchon war der unvergessliche Höhepunkt der drei Ausflüge an den Baikal.

Der erdnomadin bleibt aber auch in Irkutsk noch einiges zu erkunden. Ach ja, und Russisch lernt sie natürlich auch noch.

Hier die Bilder....

erdnomadin in Sibirien: erste Woche Irkutsk, erster Ausflug zum Baikal

Veröffentlicht am 09.06.2018

Nach Sankt Petersburg 2016 hat die erdnomadin jetzt Irkutsk zum Russisch lernen ausgesucht.

Irkutsk in Sibirien hat 600.000 Einwohner, fünf Universitäten, mehrere Theater und viele alte russische Holzhäuser. Stil, Kultur und Bildung brachten die Dekabristen aus St. Petersburg.

Diese adeligen Offiziere hatten 1825 gegen den Zar revoltiert und waren als Zwangsarbeiter nach Sibirien verbannt. Das Dekabristen-Museum zeigt, wie sie mit den mitgekommenen Frauen russisch-heimelig in stilvollen Holzhäusern lebten.

Gleich am dritten Schultag wird ein Ausflug zum Baikal-See angeboten. Da ist die erdnomadin natürlich dabei. Zu viert fahren wir gen Osten, 70 km die Angara entlang, den einzigen Abfluss des Baikal-Sees.

Am Baikal sehen wir die schneebedeckten Berge an der östlichen See-Seite, das superklare Wasser mit dem vielfarbigen Kiesgrund, die Birken-Lärchen-Wälder außenherum. Wir verstehen gleich, warum dieser einzigartige See Einheimische wie Touristen fasziniert. Nach Museums- und Marktbesuch gibt's Picknick am Baikal-Strand mit leckerem, geräucherten Omul.

Weil's so schön war, fährt die erdnomadin morgen wieder zum Baikal. Diesmal auf Sonntagsausflug mit der Transsibirischen Eisenbahn, Boot und Bus zurück. Mehr dazu demnächst.

Hier die Bilder der ersten Woche in Sibirien...

Noch in Guatemala: Endlich Quetzales! Mexiko: Pazifik, Berge bis Oaxaca

Veröffentlicht am 07.03.2018

Zuletzt heißt es am Lago de Atitlán noch Abschiedswandern und Geburtstagfeiern mit dem erdnomaden.


Dann fahren wir Richtung Pazifik zu den Nebelwald-Bergen, zum Refugio de Quetzales. Und dort erleben wir endlich diese sagenhaften Quetzal-Vögel mit den begehrten, langen Schwanzfedern. Die Oberen der alten Völker Mittelamerikas schmückten sich mit ihnen. Wir sind fasziniert. Schon vor Jahren suchten wir Quetzales in Panamas und in Costa Ricas Bergen, ohne Erfolg. Aber jetzt endlich in Guatemala finden wir sie!

Begeistert fahren wir noch am selben Tag nach Mexiko, an die Pazifikküste von Chiapas. Wir verbringen zwei Tage in Puerto Arista, schlemmen Meeresfrüchte und stehen unter alten Mango- und Cashew-Bäumen. Hier wachsen natürlich auch Kaffee, Kokospalmen, Bananen, Limetten, Orangen u.v.m. Welch üppiger Reichtum! Hier die Bilder...

Momentan sind wir in Oaxaca, wo es uns letztes Jahr schon gefallen hat. Am Wochenende geht's weiter Richtung Mexico City. Dort stellen wir Ursus wieder ab und fliegen nach Deutschland. Ein paar sesshafte Monate stehen an. Das heißt, unser Blog macht Sendepause.

Im Juni meldet sich die erdnomadin aus Sibirien. Sie fliegt an den Baikalsee nach Irkutsk, lernt Russisch und kundschaftet schon mal...  Alles Gute inzwischen, wir sehen uns!

Willkommen bei den erdnomaden!

Wir grüßen Freunde & Familie.

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